Klimawandel wird im Schlangenbader Wald sichtbar

GRÜNE fordern zukünftig ökologische über ökonomische Wirtschaftsaspekte zu stellen

Der Klimawandel ist ein globales Problem und geht uns alle an.

Die Auswirkungen sind weltweit sichtbar – nicht nur durch die Bilder der verheerenden Waldbrände am Amazonas. Auch das Waldsterben in Schlangenbad führt uns allen vor Augen, was passiert, wenn Erderwärmung, Wassermangel und Extremereignisse das Tor öffnen für massiven Schädlingsbefall.

Der Schlangenbader Wald wurde in den vergangenen Jahrzehnten in eine nachhaltige und naturgemäße Forstwirtschaft überführt und nach FSC zertifiziert. Somit konnte eine gewisse Stabilität und Widerstandskraft aufgebaut werden. Doch die Ereignisse, beginnend mit dem Sturm in 2017 und den folgenden trocken-heißen Jahren wirkten derart zerstörerisch auf die heimischen Bäume, dass trotz guter Voraussetzungen viele nicht überleben konnten. Der Schaden ist so immens, dass es weder reichen wird, abzuwarten und alles sich selbst zu überlassen, noch nur einzelne Bäume nachzupflanzen. Genauso falsch wäre es, im Hauruck-Verfahren alles wieder zu bepflanzen. Zumal geeignete und zugelassene Sorten zur Aufforstung nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen werden.

Flankierend dazu muss eine effiziente Jagd endlich für reduzierte Wildbestände sorgen, die dem Biotop angepasst sind. Sonst haben weder Naturverjüngung noch teure Pflanzungen eine Chance zu einem gesunden Mischwald heranzuwachsen.

Wir brauchen einen Masterplan zu Wiederbewaldung unserer Forstflächen, der  nach sorgfältiger Prüfung für jeden einzelnen Standort festlegt, wo vorhandene Naturverjüngung für den Zukunftswald übernommen werden kann, bzw. wo diese Verjüngung mit Mischbaumarten ergänzt werden muss. Wo auf größeren Kahlflächen zumindest ein Grundgerüst aus gepflanzten Bäumen eingebracht werden muss, bevor die Konkurrezflora, z.B. Brombeeren, eine Wiederbewaldung für Jahrzehnte verzögert. Oder wo gar ein Baumartenwechsel stattfinden muss, weil die Gefahr besteht, dass eine massiv und dominant aufkommende Fichten-Naturverjüngung uns wieder einen reinen Fichten-Bestand beschert, der dem Klimawandel nicht gewachsen sein wird.

Daneben ist es erforderlich, die Waldbestände, die dem Klimawandel bisher getrotzt haben, jetzt NICHT verstärkt zu nutzen, um zu versuchen, den Ertragsausfall in den abgestorbenen Waldteilen auszugleichen.

Doch die aktuelle Situation bietet auch Chancen – Chancen für Artenvielfalt und einen Paradigmenwechsel weg von einem Wald, bei dem wirtschaftliche Überlegungen noch zu sehr im Vordergrund stehen, hin zu einem Wald für Natur- und Trinkwasserschutz, für Frischluft und als Erholungsraum. Und einem Wald, der erst in zweiter Linie den wertvollen Rohstoff Holz zur Verfügung stellt.

Die GRÜNEN fordern deshalb:

  • Den begonnenen Weg hin zu einem klimastabilen Dauerwald konsequent fortzusetzen.
  • Vorhandene Waldbestände nur sehr behutsam und keinesfalls über dem Zuwachs der alten Bäume zu nutzen, und zwar so, dass immer ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Bäumen aller Stärkeklassen auf der Fläche vorhanden ist.
  • Entstandene Kahlflächen nach Möglichkeit über eine natürliche Verjüngung wieder zu bewalden und
  • Zukünftig ökologische über ökonomische Wald-Wirtschafts-Ziele zu stellen.

 

 

 

 

GRÜNE Liste zeigt Geschlossenheit trotz physischer Distanz

 

Mit gebührendem Abstand, aber mit enger Verbundenheit trafen sich die GRÜNEN Schlangenbad am 10. Januar 2021 zum Auftakt des Kommunalwahlkampfes zu einem „Foto-Shooting“. Mit der in Hausen v.d.H. bei herrlichem Winterwetter gemachten Aufnahme stellt sich die Kandidatinnen und Kandidaten der neue GRÜNEN Liste persönlich vor.

Ebenfalls neu ist der Facebook-Auftritt der GRÜNEN Schlangenbad. Schaut einfach mal rein unter: www.facebook.com/gruene65388

In den kommenden Wochen werden wir über allen Kanälen zur GRÜNEN Politik informieren.

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Kommunalwahl 2021 – GRÜNE stellen Listen auf (Nov. 20)

Auf einer Mitgliederversammlung am 24. November 2020 haben die Schlangenbader GRÜNEN ihre Kommunal-Wahllisten aufgestellt.

Wir freuen uns, dass wir mit diesen Kandidat*innen ein breites Angebot aus erfahrenen Kommunalpolitiker*innen und frischen Kräften an die Wähler*innen machen können. Unser Ziel ist es, dafür zu sorgen, dass in Schlangenbad eine vorausschauende Politik ein höheres Gewicht erhält, welche die lokalen Erfordernisse ebenso im Auge behält wie die globalen Entwicklungen.

Durch Corona sind wichtige Zukunftsfragen wie der Klimaschutz aus dem Blickfeld geraten. Die Klimaproblematik wird uns, zusammen mit den finanziellen und sozialen Folgen der aktuellen Krise, bald vor Herausforderungen stellen, die wir derzeit nur erahnen können. Da braucht es kühle Köpfe, deren Problembewusstsein bei allem Engagement nicht an der Gemarkungsgrenze endet.

Insgesamt bewerben sich 8 Frauen und 8 Männer um die Plätze in der Gemeindevertretung
und in den Ortsbeiräten.

Opens internal link in current windowGRÜNE Liste Gemeindevertretung

Wegen dieser Presserklärung des Landrats des Rheingau-Taunus-Kreises hat unser Mitglied im Kreistag und in der Regionalversammlung in einem Brief an den Landrat sein Befremden ausgedrückt   Mehr »

Europa ist Freiheit. Entscheidungsfreiheit. Durch das direkt gewählte
Europaparlament setzen Bürgerinnen und Bürger der EU dem Binnenmarkt
Regeln: gegen giftige Chemie und Gentechnik im Essen. Für mehr Erneuerbare Energien und Banken, die endlich den Menschen dienen. Das ist ein Gewinn dank der Vereinigung Europas. Denn Deutschland ist im globalen Maßstab inzwischen zu klein für eine soziale Marktwirtschaft.   Mehr »

Am 25. Mai geht es nicht nur um eine Wahl - es geht um die Europäische
Einigung! Populisten von links und rechts wollen Europa
renationalisieren. Wir Grüne stehen dagegen für ein Europa der
Bürgerinnen und Bürger und für die Europäische Demokratie.   Mehr »

Der Ortsbeirat von Hausen hat sich in seiner Sitzung am 14.03.14 für die Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen im Bereich von Schlangenbad ausgesprochen und sich damit zu den Zielen der Energiewende bekannt.   Mehr »

Der Ortsbeirat von Hausen hat in seiner Sitzung am 22.11.13 einen Beschluss gefasst, welcher den Bau von Windkraftanlagen in der Gemarkung Eltville, südlich von Hausen, grundsätzlich begrüßt.

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Die Wahlen am 22.09.13 waren für uns GRÜNE nicht eben erfolgreich.
Leider ist es nicht gelungen, die angestrebte deutliche rot-grüne Mehrheit zu erringen. Nun wird es schwer werden, wichtige GRÜNE Projekte auf das Gleis zu setzen.   Mehr »

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN SCHLANGENBAD laden ein in die Historische Caféhalle Schlangenbad - zu einer öffentlichen Veranstaltung, die der Information und Diskussion zum Thema Bildung und Schule in Hessen dienen soll. Der Abgeordnete Mathias Wagner ist schulpolitischer Sprecher der Grünen im hessischen Landtag und wird in das Thema des Abends einführen.    Mehr »

Inzwischen plant eine Nachbarkommune nach der anderen Windkraftanlagen auf ihrer Gemarkung, oft unmittelbar angrenzend an Schlangenbader Gebiet. Es wäre für Schlangenbad wichtig, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern auf die Nachbarn zuzugehen, um geeignete Standorte zum beiderseitigen Vorteil gemeinsam zu entwickeln. Eine Gelegenheit dazu böte die Anhörung der Stadt Bad Schwalbach zu ihrem Teilflächennutzungsplans „Windenergie“, den sie auch der Gemeinde Schlangenbad zur Stellungnahme zugeleitet hat. Entgegen dem Votum der GRÜNEN haben CDU und BfB jedoch in der Gemeindevertretung am 15. Mai 2013 die Chance verstreichen lassen, die Schlangenbader Interessen in diesem Sinne zur Geltung zu bringen. Der Änderungsantrag der GRÜNEN zur Schlangenbader Stellungnahme wurde mit knapper Mehrheit abgelehnt.

Hier die Rede unseres Gemeindevertreters Klaus Stolpp.

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Bei der jüngsten Mitgliederversammlung des Schlangenbader Ortsverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stand turnusgemäß die Wahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Im Bürgerhaus Bärstadt wählte die Versammlung Albert Haaser für die nächsten beiden Jahre wieder zum Vorsitzenden.

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Die Entscheidung ist gefallen: Die Gemeindevertretung Schlangenbad hat am 12.12.12 einen Beschluss gefasst, der wichtige Weichen für die nächsten Jahre stellt und die Bürgerschaft ebenso wie die Gemeindepolitik noch lange beschäftigen wird. Es geht um das Konzept zur Haushaltskonsolidierung, sprich um das Sparpaket, das Schlangenbad dem Finanzministerium vorlegen muss, um unter den Rettungsschirm des Landes schlüpfen und einen Teil seiner Schulden loswerden zu können.

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Pressemitteilung zur Bürgermeisterwahl in Schlangenbad   Mehr »

Vorerst keine Wahlempfehlung zur Bürgermeisterwahl (Juli 2012)

Zur bevorstehenden Bürgermeisterwahl in Schlangenbad wird der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen aller Voraussicht nach keine Wahlempfehlung aussprechen. „Den Bürgerinnen und Bürgern Schlangenbads dürfte es nicht schwer fallen, sich über das vorhandene Kandidatenangebot ein eigenes Urteil zu bilden, zumal dieses bisher recht überschaubar ist“, meint Albert Haaser, einer der beiden Vorstandsvorsitzenden des Grünen-Ortsverbandes. Er spielt dabei auf den Umstand an, dass derzeit kein Gegenkandidat zum bisherigen Amtsinhaber Schlepper in Sicht ist. Für die Wähler wäre es sicherlich reizvoller, zwischen mehreren Kandidaten entscheiden zu können, und das käme vermutlich der Wahlbeteiligung zugute.

Allerdings schicken auch die Grünen selbst keine Kandidatin bzw. Kandidaten ins Rennen. In den eigenen Reihen dränge sich niemand um das Amt, und auf eine aktive Kandidatensuche außerhalb Schlangenbads habe man nach entsprechenden internen Beratungen verzichtet. Wichtiger sei den Grünen die Fortsetzung ihrer parlamentarischen Arbeit in den Gremien, wo sich auch ohne Amtsbonus etwas für Schlangenbad bewegen lasse. „Wir können mit der Vorstellung leben, Herrn Schlepper für eine weitere Amtsperiode auf seinem Posten zu sehen, auch wenn er nicht unbedingt der Traumpartner der Grünen ist“, so Haaser. In Anbetracht der klammen Finanzlage Schlangenbads und der geringen Gestaltungsmöglichkeiten der Gemeinde müsse man ja fast schon froh sein, wenn überhaupt jemand den Job machen wolle.

„Öffentliche Armut - privater Reichtum“ Artikel im Wiesbadener Kurier (Juni 2012)

SCHUTZSCHIRM Diskussion bei den Schlangenbader Grünen am 11.06.2012

Zum Presseartikel im Wiesbadener Kurier:

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/untertaunus/schlangenbad/12078799.htm

 

GEHT SCHLANGENBAD UNTER (den Schirm)? (Juni 2012)

Eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Kommunaler Schutzschirm“ bieten die Schlangenbader Grünen an. Für Montag, den 11. Juni, 19.30 Uhr, lädt der Ortsverband zu einem Informations- und Diskussionsabend in die historische Caféhalle Schlangenbad ein. Referentin des Abends ist die Landtagsabgeordnete Ellen Enslin, Sprecherin für Kommunales und Datenschutz in der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag.

Die Veranstaltung knüpft an eine Bürgerversammlung an, welche die Vorsitzende der Gemeindevertretung im Mai zum gleichen Thema einberufen hatte. Darin wurden die Schlangenbader mit dem Entschuldungsfonds des Landes und seinen möglichen Auswirkungen vertraut gemacht. Die Landesregierung bietet stark verschuldeten Kommunen an, einen Teil ihrer Schulden zu übernehmen. Im Gegenzug muss die Kommune sich verpflichten, binnen weniger Jahre auf einen ausgeglichenen Haushalt hinzusteuern. Sie hat also die Ausgaben drastisch zu kürzen und die Einnahmen zu steigern mit dem Ziel, künftig ohne neue Schulden auszukommen.

Für Schlangenbad lockt ein Schuldenerlass in Höhe von über 8 Mio. Euro - bald ein Drittel des aktuellen Schuldenstandes. Allerdings ist der Haushalt der finanzschwachen Gemeinde nach Auffassung der Grünen schon in den letzten Jahren so abgespeckt worden, dass weitere Einsparungen nur durch schmerzhafte Einschnitte in die Infrastruktur (Bürgerhäuser, Sportstätten usw.) und in den Geldbeutel der Einwohner möglich wären.

„Die Schlangenbader Kommunalpolitiker stecken echt in der Zwickmühle“, findet Albert Haaser, einer der beiden Vorsitzenden des grünen Ortsverbandes. Einerseits erscheine es kaum vertretbar, das Entschuldungsangebot des Landes auszuschlagen. Andererseits lasse sich der Kahlschlag bei den gemeindlichen Angeboten und Einrichtungen nicht verantworten, der als Preis der Entschuldung auf das Gemeinwesen zukommen würde. Von dem Abend mit Ellen Enslin, die im Landtag sowohl dem Haushaltsausschuss als auch dem Innenausschuss angehört, versprechen die Grünen sich eine tiefergehende Information zum aktuellen Sachstand, aber auch die Möglichkeit, in der Diskussion den eigenen Standpunkt zu klären. Gleichzeitig soll die Veranstaltung den interessierten Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit geben, sich an der politischen Meinungsbildung in der Gemeinde zu beteiligen.

Die Gemeindevertretung hat am 25.4.2012 beschlossen den Antrag zur Beteiligung an dem Verfahren vorzubereiten. Sie hat sich aber das letzte Wort darüber vorbehalten, ob der Antrag denn auch abgeschickt werden soll. Dazu bedarf es eines weiteren Beschlusses in der nächsten Sitzung. Klaus Stolpp hat dazu eine Rede gehalten und die GRÜNEN Bedenken dargestellt.

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Für die Bürger in Wambach bietet sich gerade die einmalige Chance, einen Dorfmittelpunkt zu bekommen - wenn diese Chance verpasst wird, ist das ein für alle Mal vorbei.

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Die ehemals beliebte Gaststätte in Georgenborn soll renoviert und wieder eröffnet werden. Das fänden auch die GRÜNEN gut. Gegen die Vorgehensweise und die finanziellen Rahmenbedingungen haben wir allerdings Bedenken - lesen Sie warum.

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CDU am Ziel - öffentlicher Schutzraum zum gemeinsamen Drogenkonsum kann gebaut werden

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Pressemitteilung: Schlangenbader Grüne: Windkraft nicht verteufeln (Januar 2012)

Die Schlangenbader Grünen empfehlen der Gemeinde, die strikte Ablehnung von Windkraftanlagen auf Schlangenbader Gebiet aufzugeben. Sie nutzten die jüngste Mitgliederversammlung ihres Ortsverbandes im ehemaligen Rathaus Hausen v.d.H., um die aktuelle Lage auf dem Energiesektor zu bewerten und Folgerungen für die kommunalpolitische Arbeit zu ziehen. Durch die Reaktorkatastrophe in Japan, den Beschluss zum Atomausstieg in Deutschland und die Ergebnisse des Energiegipfels in Hessen sei eine neue Situation eingetreten, die es nicht mehr verantwortbar erscheinen lasse, Windkraftanlagen vor Ort zu verzögern oder um jeden Preis zu verhindern. Vielmehr gelte es jetzt, die Diskussion um die Nutzung der Windkraft als ergiebigster erneuerbarer Energiequelle auch in Schlangenbad wieder aufzunehmen. Der Ausbau der Windenergie muss nach Ansicht der Grünen dezentral, also in zahlreichen Regionen, erfolgen und dulde keinen Aufschub. Dem dürfe sich auch Schlangenbad nicht entziehen. Die Gemeinde sollte bereit sein, einen eigenen Beitrag zur Energiewende zu leisten und nicht auf das Sankt-Florians-Prinzip zu setzen.

Die Beschlusslage, Flächen für Windräder auf gar keinen Fall auszuweisen, lasse sich vor diesem Hintergrund nicht länger rechtfertigen. „Wer gegen Atomkraft ist, darf nicht gleichzeitig die Windkraft verteufeln“, meint Albert Haaser vom Vorstand der Schlangenbader Grünen. Selbstverständlich seien bei der Standortwahl die Gesichtspunkte des Natur- und Landschaftsschutzes ebenso zu beachten wie die Vermeidung von gesundheitlichen Belastungen für die Bevölkerung, z.B. durch Schattenschlag oder Infraschall. Die Prüfung möglicher Hindernisse müsse aber unvoreingenommen und ergebnisoffen vonstatten gehen. Diese Offenheit sei in den gemeindlichen Gremien und in der öffentlichen Diskussion bisher zu wenig erkennbar. Statt dessen biete Schlangenbad eher das Bild einer „Blockadepolitik um jeden Preis“.

Die Mitgliederversammlung der Schlangenbader Grünen regte ferner an, für den Standort einer Windkraftanlage nach Möglichkeit eine gemeindeeigene Fläche zu wählen, damit der klammen Gemeinde Pachteinnahmen zugute kommen. Außerdem sollte den Schlangenbader Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit offenstehen, sich an den Investitionen zu beteiligen und von den Erträgen zu profitieren.

An den Flughäfen Berlin, Frankfurt und München treffen sich zeitgleich Lärm- und Ausbaugegner/innen um 12 Uhr.

Fluglärm-Veranstaltung in Bärstadt mit gutem Echo (September 2011)

Ein gutes Echo fand die öffentliche Veranstaltung zum Thema „Mehr Fluglärm - muss das sein?“, die der Ortsverband von BÜNDNID 90/DIE GRÜNEN am 28. September 2011 im Bürgerhaus Bärstadt durchführte. Mehr als 50 Gäste nutzten das Angebot, sich von dem Landtagsabgeordneten Frank Kaufmann über die aktuelle Situation und deren Hintergründe informieren zu lassen und sich in der Diskussion untereinander auszutauschen. Kaufmann empfahl ein zweigleisiges Vorgehen: Erstens individuelle Beschwerden bei den zuständigen Stellen und zweitens politische Initiativen, auch in Richtung auf die Bundesgesetzgebung.

Beschwerden zu Fluglärm sammelt z.B. der  - gemeinnützige und fluglärmkritische -  Deutsche Fluglärmdienst e.V.:
E-Mail-Anschrift: Mail(at)DFLD.de

Erklärung von Frank Kaufmann vom Mai 2011:
http://www.youtube.com/watch?v=DYItMla9-kA

Rede vor dem Wiesbadener Landtag:
http://www.gruene-hessen.de/landtag/reden/frank-kaufmann-mehr-fluglaerm-am-tag-keine-ruhe-in-der-nacht/

 

Mehr FLUGLÄRM - muss das sein? (September 2011)

Information und Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten Frank Kaufmann

am Mittwoch, 28. September 2011 um 20 Uhr im Bürgerhaus Bärstadt.

Durch die Änderung von Flugrouten hat der Flugverkehr über Schlangenbad spürbar zugenommen. Im Oktober geht zusätzlich die neue Landebahn am Flughafen Frankfurt in Betrieb.

Was bedeutet das für die Lebensqualität in unserer Gemeinde?

Welche Möglichkeiten haben wir, auf die Entwicklung Einfluss zu nehmen?

Zu diesen Fragen bieten wir ein Forum zur Information und Meinungsbildung an. Als Referent haben wir Frank Kaufmann eingeladen. Er ist Abgeordneter für die GRÜNEN im Landtag und Experte in Sachen Fluglärm.

GRÜNE und SPD gegen massive Landschaftsbeeinträchtigung in Hausen (August 2011)

Presserklärung

GRÜNE und SPD gegen massive Landschaftsbeeinträchtigung in Hausen.

Natur genießen, wo Taunus sich und Rheingau grüßen. So der Werbespruch für Hausen v.d.H. für den sich die Bevölkerung in Hausen vor rund einem Jahr ausgesprochen hat. Seither prangt er an allen vier Ortseingängen.

Der Naturgenuss könnte allerdings bei den Spaziergängen in der Hausener Feldgemarkung bald erheblich eingeschränkt werden.

Wie am Rande der letzten Ortsbeiratssitzung bekannt wurde, hat ein Gärtner aus Wiesbaden bereits mehrere Hektar Wiesen und Äcker in Hausen aufgekauft um darauf eingezäunte Weihnachtsbaumkulturen anzulegen. Ein Schwerpunkt seiner Aktivitäten liegt ausgerechnet in dem malerischen Tal, in dem der Kulturlandschaftsverein Hausen sein Feldflora-Reservat angelegt hat.

„Die Hauserner Bevölkerung hat nicht per Bürgerinitiative vor Jahren einen Golfplatz in Hausen gekippt, um jetzt mit anzusehen, wie an exponierter Lage die Landschaft mit großflächigen Weihnachtsbaumkulturen verschandelt wird!“ so der Vorsitzende des Kulturlandschaftsvereins Wolfgang Taut der auch für die GRÜNEN in Ortsbeirat und Gemeindevertretung sitzt.

„Nichts gegen Weihnachtsbaumkulturen an der richtigen Stelle. Auf Stromleitungstrassen im Wald, oder ungenutzten Brachen an landschaftlich wenig exponierten Stellen kann diese Flächennutzung angebracht sein“, so Klaus Stolpp ebenso GRÜNER Gemeindevertreter und Mitglied im Ortsbeirat, „aber hier werden weitere Acker- und Wiesenflächen der örtlichen bäuerlichen Landwirtschaft und regionalen Lebensmittelproduktion entzogen, das wollen wir nicht hinnehmen und halten das auch aus Gründen des Natur- und Landschaftsschutzes in einem ordentlichen Verfahren für nicht genehmigungsfähig.

Wir lehnen es ab, dass die Gemeinde Schlangenbad diese Entwicklung durch den Verkauf eines bisher von einem örtlichen Bauern genutzen Grünlandstreifens an diesen Unternehmer auch noch fördert.

Wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass auch der Hausener Ortsvorsteher Steffen Hahn unsere Bemühungen noch unterstützt - wir erinnern uns, dass er einst als Vorsitzender des mittlerweile aufgelösten Landschaftsschutzvereines Hausen an der Spitze der Golfplatzverhinderer stand.

Wolfgang Taut (DIE GRÜNEN)                   
Schlangenbad-Hausen                             
06129 6130   

Cornel Leuters (SPD)
Schlangenbad-Hausen                     
06129 5379930

Klaus Stolpp (DIE GRÜNEN)
Schlangenbad-Hausen
06129 9427

 

Unser Schlangenbad - das sind sieben lebens- und erlebenswerten Dörfer

Unsere Gemeinde besteht aus sieben verschiedenen Ortsteilen, deren unterschiedliche Geschichte eine große kulturelle Vielfalt hervorgebracht hat. Leider fehlt manchmal das verbindende Element, das Bewusstsein, diese „Multi-Kulti-Situation“ als wertvolles Gut zu schätzen und gemeinsam zu genießen.

Von Georgenborn bis nach Niedergladbach spannt sich ein weiter und bunter Bogen ganz unterschiedlicher Lebensweisen, Interessen und Initiativen.

Das soll auch so bleiben, sonst wird es langweilig – aber wir wollen mit unserem Aufkleber ein kleines, verbindendes Zeichen setzen und UNS und die ANDEREN auf unsere lebens- und erlebenswerte Gemeinde aufmerksam machen.

Jo Friedrich und Klaus Stolpp

Das Amt für Straßenwesen muss endlich in die Gänge kommen


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AUFWACHEN – der Atomkompromiss ist in Gefahr !

„..wir müssen Bärstadt retten – der Feind steht schon in Kemel.. !"

Während die Atomlobby die CDU landauf landab gegen Windmühlen anreiten lässt, haben die Großen der Branche längst umgeschaltet und fahren zweigleisig.mehr

alle wollen wissen ob und wie das geht - nur die SCHWARZEN BLOCKEN

Eine Machbarkeitsstudie sollte klären, ob es möglich und sinnvoll ist, das Stromnetz von Schlangenbad zusammen mit mehreren Rheingaugemeinden in kommunaler Regie zu betreiben.

Nachdem der Antrag bereits im Haupt- und Finanzausschuss gescheitert war, haben die GRÜNEN einen Änderungsantrag eingebracht um das Projekt der Studie noch zu retten.

Lesen Sie hier den Text des Änderungsantrages und die Rede unseres Gemeindevertreters KLAUS STOLPP

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Infoportal zu Erneuerbarer Energie

Der Deutschen Staedte- und Gemeindebund moechte den Buergern die

"Angst vor dem Unbekannten" nehmen durch ein kommunales Infoportal.

www.kommunal-erneuerbar.de

URL:http://www.gruene-schlangenbad.de/home/